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Black Friday? Nein, danke.

Bald ist es wieder soweit: Der Black Friday steht vor der Tür. Online und offline werden zahlreiche Produkte zu einem Bruchteil ihres eigentlichen Preises verkauft. Doch welche Schattenseiten verbergen sich hinter dem schwarzen Freitag? 


Der Black Friday findet immer am letzten Novemberwochenende direkt nach Thanksgiving statt, dieses Jahr am 26. November. Seinen Ursprung hat der Black Friday nämlich in den USA und hat das allererste Mal bereits in den 1960er Jahren stattgefunden. 

Händler versuchen sich an diesem Tag mit ihren Rabattaktionen zu unterbieten – Schnäppchen und Prozente soweit das Auge reicht. 

Symbolisch soll damit die Weihnachtseinkaufssaison eingeläutet werden. 

Der Name kommt daher, dass die Menge an Menschen, die an diesem Tag die Einkaufsläden stürmen nur noch als schwarze Masse erkennbar ist. Wenn du dir Fotos oder Videos von Szenen aus den USA anschaust, weißt du, wovon die Rede ist. 

Mittlerweile beläuft es sich aber längst nicht mehr auf nur einen Tag – es gibt den Cyber Monday, das „Black Weekend“ und sogar die „Black Week“. 

Seit 2013 gibt es den Black Friday auch in Deutschland und dieser zählt zu den umsatzstärksten Tagen für den Einzelhandel. 2019 betrug der Umsatz in Deutschland am Black Friday und am Cyber Monday zusammen unglaubliche 3,1 Milliarden Euro. 

Am häufigsten gekauft wird dabei Elektronik, gefolgt von Kleidung.  


Warum Nachhaltigkeit und Black Friday nicht vereinbar sind


Wie du vielleicht schon in unserem Blogbeitrag zum Thema Fast Fashion gelesen hast, ist die Modebranche alles andere als nachhaltig. Der Black Friday verstärkt die ganze Problematik nochmal, indem zu überstürzten Käufen angeregt wird.  

Man bekommt das Gefühl, man MÜSSTE etwas kaufen, um nichts zu verpassen. Bei Rabatten wird unser Belohnungssystem im Gehirn angesprochen und wir fühlen uns unter Druck gesetzt, sofort handeln zu müssen. Somit landen oft Dinge in unserem Warenkorb, die wir uns ohne Preisreduktion niemals gekauft hätten. Verstärkt wird dies zudem durch künstliche Verknappungen: mit Sprüchen wie „nur noch wenige verfügbar“ oder „nur solange der Vorrat reicht“ werden die Kunden dazu aufgefordert, sofort zuzuschlagen. 


Die Angebote klingen tatsächlich attraktiver als sie dann im Endeffekt sind. Die Originalpreise von Produkten werden oft kurz vorher extra hochgesetzt, damit Händler mit noch höheren Rabatten werben können. 

Wie können Unternehmen bei so niedrigen Preisen überhaupt noch Gewinn machen? Die traurige Wahrheit: Es handelt sich bei den reduzierten Produkten oftmals nicht um Restware, sondern die Sachen werden für den Black Friday extra billiger eingekauft – also noch billiger als ohnehin schon. Dafür werden von Fast Fashion Brands gezielt Textilfabriken gesucht, die darauf angewiesen sind, jeden noch so unfairen Arbeitsauftrag anzunehmen, um überhaupt überleben zu können. 


Don’t buy it just because it’s cheap 


Auch wenn die hohen Rabatte super verlockend sein können, möchten wir dich zu einem bewussten und nachhaltigen Konsum anregen.


Wenn du schon seit längerer Zeit planst, dir zum Beispiel eine neue Waschmaschine anzuschaffen, ist es natürlich vollkommen in Ordnung den Black Friday dafür auszunutzen und zu sparen. 

Vermeide aber überstürzte Käufe und halte einen Moment inne, bevor du unüberlegt deinen Warenkorb füllst. Frag dich vorher, ob du das Produkt wirklich brauchst und ob du es dir auch ohne Preisreduktion gekauft hättest. 

Wir haben uns bewusst dazu entschieden, nicht am Black Friday teilzunehmen, weil wir der Meinung sind, dass unsere Produkte ihren vollen Preis wert sind – das ganze Jahr über. 


Quellen: 

https://fashionchangers.de/wie-fair-ist-der-black-friday/ 

https://mehralsgruenzeug.com/black-friday/

https://www.desired.de/lifestyle/nachhaltigkeit-ist-mir-wichtig-trotzdem-verteufle-ich-den-black-friday-nicht/




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