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#Bodypositivity: Was verbirgt sich hinter der Bewegung?

Auf Instagram findet man unter dem Hashtag „Bodypositivity“ derzeit 9,6 Millionen Beiträge. Die gesellschaftliche Bewegung fordert die Abschaffung von unrealistischen und diskriminierenden Schönheitsidealen. 

Sie entwickelte sich bereits 1969 aus der „Fat Acceptance Bewegung“ in den USA – die älteste Organisation für die Rechte dicker Menschen. 

Während vor einigen Jahren fast ausschließlich schlanke, glattrasierte, hellhäutige Models in den Medien zu sehen waren, gibt es mittlerweile glücklicherweise immer mehr Diversität. 

Ob dick, dünn, behaart, haarlos, ob Dehnungsstreifen, Falten, Narben, Leberflecken, Sommersprossen oder Akne – Bodypositivity soll Bewusstsein für unterschiedliche Körperbilder schaffen. 

Seinen eigenen Körper annehmen und lieben, trotz seiner vermeintlichen „Makel“ – das ist leichter gesagt als getan. Wie kann man seinem Körper mit mehr Liebe und Dankbarkeit gegenübertreten? 



Sei dankbar dafür, was dein Körper für dich tut 

Unser Körper tut so viel für uns: tagtäglich laufen zahlreiche Prozesse in ihm ab, damit wir aktiv am Leben teilnehmen können. Wir atmen 20.000 Mal ein und aus, das Herz pumpt 100.000 Mal am Tag – und das alles passiert unbewusst. Statt dafür dankbar zu sein, beurteilen wir unseren Körper trotzdem überwiegend anhand von oberflächlichen Kriterien. 

Schätze deinen Körper für die unglaublichen Leistungen, die er tagtäglich erbringt. 


Hör auf, dich ständig zu kritisieren  

Beobachte mal deine Gedanken, wenn du in den Spiegel schaust. Ständig haben wir irgendetwas an uns auszusetzen und uns fallen mehr Dinge auf, die wir nicht an uns mögen als andersherum. Würdest du genauso verurteilend über deine beste Freundin reden? Wahrscheinlich nicht. Gehe mit dir genauso liebevoll um, wie du mit einer dir nahestehenden Person umgehen würdest. 



Kümmere dich gut um dich

Gerade weil du deinen Körper liebst, solltest du dich gut um ihn kümmern, denn er ist für deine Gesundheit verantwortlich. Achte darauf, dass du ihn mit genügend Nährstoffen versorgst und verzichte auf kurzfristige Diäten. Gönne dir ausreichend Schlaf und bewege dich regelmäßig. Aber tue all das dir zuliebe und nicht, weil du irgendwelchen Schönheitsidealen entsprechen möchtest. 



Höre auf deine Körpersignale 

Wenn du achtsam bist, kann dir dein Körper ziemlich genau mitteilen, was er gerade braucht. Höre auf die Signale, die er dir sendet und arbeite mit deinem Körper, nicht gegen ihn. Nimm dir Zeit für dich allein und gönne dir Pausen, wenn du sie brauchst. 


Bodypositivity vs. Bodyneutrality

Der Begriff Bodypositivity birgt allerdings auch Probleme, da er körperliche Merkmale in den Fokus stellt und so innere Werte in den Hintergrund treten. Auch wenn es bei Bodypositivity darum geht, unrealistische Schönheitsideale abzuschaffen, rückt die Bewegung den Körper und sein Aussehen in den Mittelpunkt.

Es entstand daher die Bewegung der Bodyneutrality, die einen Schritt weiter geht und die Bedeutung, die wir Äußerlichkeiten beimessen, reduziert. Das Ziel ist es, den eigenen Selbstwert nicht durch körperliche Merkmale zu definieren, sondern eigene Fähigkeiten, Stärken und Werte anzuerkennen.

 

Auch wenn in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht wurden, ist es weiterhin ein langer Weg, bis gar nicht mehr oder wertfrei über das Aussehen von Personen gesprochen wird. Wir müssen verstehen, dass unser eigener Selbstwert nicht von unserer äußeren Erscheinung abhängt. 




Quellen: 

https://utopia.de/ratgeber/body-positivity-5-schritte-zu-mehr-selbstliebe/ 

 

https://www.familie.de/familienleben/eltern/die-body-positivity-bewegung-wie-positiv-ist-sie-wirklich/

 

https://www.tness.de/blog/body-positivity-bewegung/

 





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